Dagmar Gaßdorf

Mein Zuhause ist die Sprache

Philologin, Publizistin, Autorin, Kommunikationsmanagerin in Konzernen wie im eigenen Unternehmen, Verlegerin, Aufsichtsrätin von Medienunternehmen – das alles war oder bin ich. Und immer ging oder geht es um Sprache, um Kommunikation – bei Dagmar Gaßdorf beruflich wie bei Dagmar Gaßdorf privat.

Privates

Ich bin ein Kind der Ruhr, geboren in Dortmund als Dagmar Brockmeyer, und nach meiner ersten Heirat mit dem Chemiker Dr. Otto Schnurr als Dagmar Schnurr in das Berufsleben gestartet. Den Namen Dagmar Gaßdorf verdanke ich meinem zweiten Ehemann, dem Juristen und Medienmanager Dr. Heinz Gaßdorf. Ich bin verwitwet, habe Kinder und Enkel und habe zuletzt in einer Mühle am Niederrhein gelebt. Seit 2025 ist mein Lebensmittelpunkt Frankfurt am Main, in der reichen Kultur der Altstadt.

Leben mal in der Stadt, mal auf dem Land (in einer Mühle), jetzt wieder in der Stadt (Frankfurt). Aber immer Kultur.

Ausbildung

Schule

Zur Schule gegangen bin ich in Witten, mit Abitur am Lateinzweig eines Mädchengymnasiums, das den Namen Schillerschule verdiente. Zum Glück für mich, denn Sprache und Literatur haben mich von Kind auf fasziniert. Ich liebte den Rhythmus von Hexametern genauso wie die verteilten Rollen in der Jungfrau von Orléans, und Kommunikation war auch früh mein Ding, etwa als Schulsprecherin. Ich ging rüber zum Jungengymnasium, weil dort neben unserem Englisch und Französisch weitere moderne Fremdsprachen angeboten wurden. 

Gleich halte ich (links) eine Rede: Abiturfeier in Witten

Studium

Mein Studium an der Ruhr-Universität Bochum galt wie auch anders  Sprache und Literatur (Germanistik, Anglistik und Romanistik). Es war mein Tauchgang in die Schönheiten der Sprachgeschichte, vom Minnesang bis zu Shakespeares Sonetten. Und dann kamen ganz neue Töne in die Sprachwissenschaft: die Transformationsgrammatik als Wegbereiter der digitalen Revolution! Und wieder hatte ich Glück: Dank eines Stipendiums konnte ich mich an der Universität Edinburgh als einem der europäischen Hotspots der modernen Linguistik widmen.

Eine neue Universität und eine alte: Ruhr-Universität Bochum, University of Edinburgh

Beruf

Angestellt

Im ersten Job nach meiner Promotion an der Ruhr-Universität Bochum war ich dort Lektorin für Anglistik. Meine Vorlesungen und Seminare gaben mir die Chance, meine Begeisterung für Sprache/n, ihre Strukturen und ihre literarischen Hervorbringungen an die Studenten weiterzugeben. 

 

Nach einem Schicksalsschlag hatte ich das Bedürfnis, mich neu zu erfinden. Der Abschied aus dem akademischen Milieu, hin zu einer pragmatischen Aufgabe in der freien Wirtschaft, gehörte dazu. Und so begann meine neue Karriere mit einem Job als Werbetexterin in der damaligen WAZ-Gruppe (heute Funke Medien), für die ich in der Folge eine PR-Abteilung aufbauen durfte. Im Konzern lernte ich meinen späteren Ehemann Dr. Heinz Gaßdorf kennen.

 

Von dort aus führte mich meine Neugier auf die Agenturseite  zur damals größten deutschen PR-Agentur (ABC) nach Düsseldorf. Ich durfte das Geschäft vom legendären Agenturchef Günter Thiele lernen und hatte so das Rüstzeug für meinen späteren Erfolg als Unternehmerin. Zuvor aber heuerte ich noch als Leiterin der Abteilung Publikationen beim Industriekonzern Henkel an. Mit dem Signal von diesem und anderen potentiellen Kunden wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit. 

Editorial-Foto aus einem WAZ-Magazin. Kampagne für Farbdruck nach Abschied vom Bleisatz. Bücher, mal für die WAZ, mal für Henkel. Mein Ehemann Dr. Heinz Gaßdorf ()

Selbstständig

Was als DAGMAR GASSDORF KOMMUNIKATIONSBERATUNG in Essen startete, entwickelte sich (bis zu deren Verkauf) unter dem Namen commedia zu einer erfolgreichen Agentur für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit  mit Kundenschwerpunkten in Medien, Industrie, Handel, Wirtschafts- und Nonprofit-Organisationen. 

 

Zur Agentur kaufte ich mit der Essener Revue GmbH später einen Verlag hinzu und entwickelte das gleichnamige Kulturmagazin zur RUHR REVUE. Die Zeitschrift hat ohne Zweifel zum Erfolg des Ruhrgebiets als Kulturhauptstadt Europas beigetragen, für deren Bewerbungsschrift ich persönlich die Schluss­redaktion besorgt habe.

Team gewachsen und endlich: die erste eigene Bürovilla in Essen. Launch der RUHR REVUE auf dem Weltkulturerbe Zollverein

Ehrenämter

Als Unternehmerin habe ich diverse Ehrenämter wahrgenommen. Ich war Vizepräsidentin der IHK Essen, Stellvertretende Vorsitzende des Ernst Schneider Preises der Deutschen Industrie- und Handelskammern und Mitglied im DIHK-Medienausschuss und gehörte dem Landesvorstand NRW im Verband Deutscher Unternehmerinnen an. 

 

Engagiert habe ich mich auch als Gründungs- und Vorstandsmitglied der Freunde Zollverein, als Vorsitzende der Mittwochsgesellschaft Ruhr sowie in diversen Kuratorien (Kinderstiftung Essen, Universitätsstiftung Duisburg-Essen, Folkwang junior). 

 

Auszeichnungen bleiben da nicht aus, in meinem Fall das Bundesverdienstkreuz und das Große Kammerehrenzeichen in Gold.

 

In jüngerer Zeit folgten Aufsichtsmandate: Ich war Mitglied und später Stellvertretende Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates, leitete zwischenzeitlich dessen Sachkommission Telemedien und gehörte dem Aufsichtsrat der WDR mediagroup an. 

Am Rande einer Jurysitzung des Ernst Schneider Preises, Bundesverdienstkreuz aus der Hand des NRW-Ministerpräsidenten

Publikationen

Auftragsbücher habe ich immer geschrieben, Jubiläumsbücher und andere  sei es für Arbeitgeber oder für Kunden. Aber auch im Buchhandel sind seit 1996 immer wieder Titel von mir erschienen. Hier eine Auswahl: 

 

Das Zeug zum Schreiben (ZV-Verlag und IMK)

Zickenlatein (FAZ-Buch)

Lustreden (FAZ-Buch) 

Das Märchenbuch für Managerinnen (FAZ-Buch und dtv)

Die Taube auf dem Dach (Klartext-Verlag)

Gendern, um die Welt zu ändern? (FAZ-Buch)

Eine Frage des Alters (FAZ-Buch)

Und zusammen mit Bertold Heizmann:

Goethe

Schiller

Heine

(alle drei Klartext-Verlag)

Einige dieser Bücher haben mehrere Auflagen, Lizenzausgaben und umfangreiche Rezensionen erfahren. Das Märchenbuch landete auf der manager magazin-Bestsellerliste.

Engagement

Neben Sprache und Literatur gilt meine Liebe der Bildenden Kunst und der Musik. Schon früh habe ich angefangen, Kunst zu sammeln, um später in die Förderung vor allem junger Künstler einzusteigen, so in den Veranstaltungen von Essens Erstem Salon und später bei meinen Mühlen-Matinéen am Niederrhein mit ihren Konzerten und Ausstellungen. Als Rotarierin (Paul Harris Fellow) lag und liegt mir neben dem sozialen Engagement vor allem am internationalen Austausch.

Junge Kunst und Pianisten beim Essener Salon, Konzert in der Mühle, Rotary-Plätzchen für Altenheime während Corona, rotarische Freunde aus England zu Gast in meiner Mühle

Hobbys

Seit meiner Kindheit singe ich in Chören  ob Kirchenchöre, Unichor Duisburg Essen, Chorwerk Niederrhein, Deutscher Rotary Chor oder aktuell Domchor Frankfurt und Chorensemble Liebfrauen. Ich male auch (Acryl, Tusche, Pastell, während Corona auch Karikaturen) und widme mich der Bildhauerei (Stein).

 

Die Hinwendung zu den Künsten lassen auch meine Mitgliedschaften erkennen, aktuell im Frankfurter Patronatsverein, im Städel-Verein, dem Freien Deutschen Hochstift, bei den Frankfurter Domkonzerten oder der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfMDK. 

Das große Tuscheherz ist verkauft, das Pastell (unverkäuflich) steht für meine Liebe zu Föhr. Mens sana in corpore sano: Einen Stein hauen kostet nicht weniger Kraft als eine Bergwanderung.

Kontakt

Dr. Dagmar Gaßdorf

mail@dagmar-gassdorf.de

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